Kunst und Kuchenstücke

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Wir sind nicht hier, um zu essen, sondern um zu kochen; gespeist wird später und zuletzt.

Ernst Bloch, aus: „Ins Gelingen verliebt“

(…) Kuchen und Süßspeisen gelten bis heute als Sinnbilder des Wohlstands und des Überflusses. Laura Weinand bedient sich dieser Konnotation und setzt zugleich neue Akzente, ins Monumentale überhöht sprengen ihre Köstlichkeiten die vom Bildformat gesetzten Grenzen. Sie bemächtigen sich der Wandfläche, verwandeln sie z.B. in eine üppig gedeckte Tafel. Solchermaßen angeregt fühlt sich der Betrachter ins Schlaraffenland versetzt. Aber noch während er in visuellen Genüssen und versprochenen Gaumenfreuden schwelgt, offenbaren sich ihm Brüche in der scheinbar so heilen, köstlichen Welt: Hier hat jemand hinein gebissen, dort wurde ein Stück herausgeschnitten, und irgendwo sitzt eine fette Fliege. Alles ist vergänglich, darauf verweist die Künstlerin einfühlsam und unaufgeregt und entwickelt dabei eine eigenständige, zeitgemäße Form des Früchte- und Küchenstilllebens. >> mehr lesen <<

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